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Newsletter Juli 2025

6. Öffentliches Hearing zu sexuellem Kindesmissbrauch in der Heimerziehung durchgeführt

Rund 160 Menschen haben in Berlin am 6. Öffentlichen Hearing der Aufarbeitungskommission zu sexuellem Kindesmissbrauch in der Heimerziehung teilgenommen. Knapp 1.000 Mal wurde an diesem Tag auf den Livestream von der Veranstaltung zugegriffen, die auch in Deutsche Gebärdensprache übersetzt wurde.
Lesen Sie die Zusammenfassung

Videos vom Hearing Heimerziehung nachschauen

Möchten Sie die Inhalte unseres Hearings, zum Beispiel das Panel „Heimkindheiten im geteilten Deutschland“ oder die Begrüßung durch Julia Gebrande, noch einmal nachschauen? Sie finden die Videos von unserer Veranstaltung mit Untertitelung ab sofort in unserer Mediathek.
Videos anschauen

Aufarbeitungskommission fordert Gedenkveranstaltung und Rente für ehemalige Heimkinder

Nach dem 6. Öffentlichen Hearing zu sexuellem Kindesmissbrauch in der Heimerziehung fordert die Aufarbeitungskommission des Bundes konkrete Anerkennungsleistungen für ehemalige Heimkinder, die von multiplen Gewaltformen betroffen waren. Bei einer Gedenkveranstaltung im Bundestag sollen Staat, Kirchen und Zivilgesellschaft die Verbrechen anerkennen, die Betroffene seit 1945 in Heimen in Ost- und Westdeutschland erleben mussten. Außerdem soll Menschen mit Heimerfahrung, die von Gewalt betroffen waren, mit einer Zusatzrente Anerkennung gezollt und ein würdevolles Leben im Alter ermöglicht werden.
Mehr über unsere Forderungen erfahren

Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Kraft getreten

Am 1. Juli ist das sogenannte UBSKM-Gesetz in Kraft getreten, das auch die Aufgabenbereiche der Aufarbeitungskommission erweitert und ihre Arbeit nach fast zehn Jahren gesetzlich verankert und entfristet. Damit ändert sich auch ihr Name in „Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs“. Das Gesetz ermöglicht der Kommission, künftig mindestens ein Mal pro Legislaturperiode im Bundestag zu berichten. Auch die Rechte von Betroffenen werden gestärkt, beispielsweise bei der Akteneinsicht, und bei der Unterstützung zur individuellen Aufarbeitung.
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Standards zur Betroffenenbeteiligung bei der Aufarbeitung in Institutionen erstellt

Ende Juni war es soweit: Ein gemeinsames Projekt des Betroffenenrates, der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen und der Aufarbeitungskommission wurde erfolgreich abgeschlossen. Nach einem umfangreichen Prozess von fast zwei Jahren, an dem über Hundert Betroffene, Vertreter*innen von Institutionen und Aufarbeitende beteiligt waren, konnten die gemeinsam erarbeiteten Standards vorgestellt werden. Die Standards beschreiben in Phasen, wie die Beteiligung von Betroffenen zu gestalten ist. 
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Möchten Sie wissen, wie der Dialogprozess zur Erarbeitung der Standards abgelaufen ist? Haben Sie weitere Fragen? Schauen Sie gerne auf die Webseite des Dialogprozesses.
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Würdigung der beiden ständigen Gäste des Betroffenenrates

Im Juni 2020 wurden 18 Mitglieder des zweiten Betroffenenrates bei der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen für die Dauer von fünf Jahren von der damaligen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey berufen. Angela Marquardt und Karl Haucke waren in den letzten Jahren für den Betroffenenrat als ständige Gäste in der Aufarbeitungskommission und haben ihre Expertise und die Perspektive der Betroffenen eingebracht, wofür den beiden unser herzlicher Dank für ihr großes Engagement gilt. Ab September wird es den neuen dritten Betroffenenrat geben.

Statement zum Stopp des Fonds sexueller Missbrauch

04.07.2025 – Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs kritisiert die Entscheidung des Bundesfamilienministeriums, die Antragstellung für Mittel aus dem Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) rückwirkend zu stoppen, scharf. Der Fonds Sexueller Missbrauch hatte am 24. Juni bekannt gegeben, dass in den letzten Wochen so viele Anträge in der Geschäftsstelle eingegangen seien, dass die im Bundeshaushalt vorgesehenen Mittel nicht ausreichten, um alle eingegangenen Anträge zu bewilligen. Aus diesem Grund könnten Erstanträge ab dem 19. März 2025 nicht mehr bewilligt werden. Das ist ein verheerendes Signal, das dem Koalitionsvertrag widerspricht.
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Diskussion über Arbeit der Jugendämter auf dem Deutschen Jugendhilfetag

Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat im Rahmen des 18. Deutschen Jugendhilfetags über die Ergebnisse ihrer Fallstudie „Sexueller Kindesmissbrauch und die Arbeit der Jugendämter“ diskutiert. Im Zentrum stand die Frage, wie Jugendämter ihren Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, verbessern können.
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Ulrike Hoffmann erhält Preis für Kinderschutz in der Medizin

Dr. Ulrike Hoffmann, Mitglied der Aufarbeitungskommission des Bundes, ist für ihre Forschungstätigkeit zur Entwicklung von Schutzkonzepten in medizinischen Einrichtungen mit dem Forschungspreis der Kroschke Kinderstiftung ausgezeichnet worden. Der Preis wird von der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin vergeben.
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Nehmen Sie an unserer Umfrage teil!

Die Aufarbeitungskommission möchte ihre Webseite verbessern. Sie können uns helfen, indem Sie einen kurzen Fragebogen ausfüllen. Darin fragen wir unter anderem, wie Ihnen das Layout gefällt, und ob Sie alle Informationen, die Sie brauchen, gut finden. Das Ausfüllen dauert nur 5-10 Minuten.

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Teilnahme an der Marzahn Pride

Am 21. Juni nahm die Aufarbeitungskommission mit einem Infostand an der Marzahn Pride teil. Der Umzug für queere Menschenrechte wird vom russischsprachigen Verein Quarteera e.V. organisiert, mit dem die Kommission im Vorfeld auf ihre russischsprachigen Webseiten aufmerksam gemacht hat. Trotz des heißen Wetters erkundigten sich viele Besuchende über die Kommission und ihre Arbeit und beglückwünschten die Kommission dazu, mit diesem Thema bei einem queeren Stadtfest präsent zu sein. Aus der Teilnahme haben sich auch mehrere Videos für den Instagram-Kanal der Kommission ergeben.
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Trauer um Claudia Burgsmüller

Mit Claudia Burgsmüller verliert die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs eine wichtige Kooperationspartnerin und die Betroffenen von sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend eine furchtlose Unterstützerin. Als kritische Akteurin in der Aufarbeitung von sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend und als Anhörungsbeauftragte der Kommission hat sie die Aufklärung dieses Unrechts entschlossen vorangebracht.
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Weitere Aktivitäten im Themenbereich

Landes-Aufarbeitungskommission in Nordrhein-Westfalen nimmt Arbeit auf

In Nordrhein-Westfalen hat im Mai die Landeskommission zur Etablierung von Standards zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ihre Arbeit aufgenommen. Nach einer Auftaktveranstaltung in der Landeshauptstadt trat die Landeskommission zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen.
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IMPRESSUM:
Büro der Unabhängigen Kommission des Bundes
zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs
Glinkastraße 24
10117 Berlin
Telefon: +49 (0)30 18555-1561
E-Mail: kontakt@aufarbeitungskommission.de
Wenn Sie diese E-Mail (an: sonja.gerth@aufarbeitungskommission.bund.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.